Date: Apr 07th, 19:38
Post-Number: 209

Wolke


Jaqueline ist kastriert

Sie ha es leider nicht so gut vertragen, hat sofort eine Panik-Attacke bekommen als sie wieder klarer wurde.
Nun erholt sie sich langsam. Jetzt ist Olga die einzige Katze die noch nicht kasriert ist.


Schulden

(Am Jahresanfang: 3748,36 Euro)
919,34 Strom + 300 Schaf + 1300 Kläri = 2519,34 Euro Schulden aktuell.


Depression

Keine nennenswerten Fortschritte, ich halte mich mit Medis über Wasser und lenke mich viel mit Bauprojekten und Aufräumarbeiten ab.




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Date: Apr 07th, 19:38
Post-Number: 208

Aktuelle Depression (ab Feb 2018)


Anfänge im Februar

So ca. Ende Februar fing das ganze an. Der Moment, in dem es mir bewusst wurde, war kurz nachdem ich ein negatives Kommentar (von einer mir eigentlich positiv gesinnten Person) bezüglich meines Körpergewichtes bekam ("Du hast doch zugenommen" oder so ähnlich).
Da war der erste Gedanke den ich dazu hatte, dass ich mich in den vergangenen Monaten wohl so sehr mit meiner Psychotherapie beschäftigt hatte, dass ich solche "irdischen" Probleme wie meine Körpermaße völlig ignoriert habe, um in der Therapie so schnell wie möglich Fortschritte zu machen.
Die Therapie kam auch gut vorran (wie man in der Erfolgs-Auflistung vom Jahresanfang ablesen kann), aber dennoch machte mir das "neue" Problem schwer zu schaffen. Ich startete sofort eine Diät, die ca. 2-3 Wochen lief, bis ich dann eine Erkältung bekam, und die Diät wieder abbrach.
Trotz dass sich das Gewicht in diesen paar Wochen etwas reduzierte, wurde die Stimmung bei mir immer instabiler, und die Laune insgesamt immer schlechter.


Medikation

Die üblichen Medikamente, die ich gegen meine Depressionen alle paar Wochen einnahm, schlugen kaum mehr an (kann aber auch an Qualität, oder fehlerhaftem Konsumverhalten meinerseits liegen), sodass ich nun dazu überging, mir etwas riskantere Medikamente verschreiben zu lassen.
Riskanter in dem Sinne, dass sie nur kurzzeitig (1-2 Tage), aber dafür sehr intensiv (Depression ist für die Wirkdauer KOMPLETT weg) wirksam sind, was mich dazu führt, häufiger die Hände danach auszustrecken, was natürlich auch sehr viel schädlicher ist als meine bisherige Medikation, zudem besteht da ja auch ein psychisches Sucht-Potential, weil die so effektiv wirken.
Selbstverständlich distanziere ich mich von jeglichem Suchtverhalen, und reduziere die Einnahme auf das nötigste. Trotzdem ist es ein quälender Gedanke, zu wissen, dass die akute Lösung aller Probleme so nah ist, während ich unter schwersten Depressionen meinen Suizid erwäge.


Definition dieser Depression

Diese Depression ist durchzogen von:
- Schuldgefühlen (Das Gefühl so viele Fehler im Leben gemacht zu haben, dass die Aufarbeitung ein unüberschaubar großer Stapel Arbeit ist)
- Zukunftsängsten (Vielleicht ist Angst icht das richtige Wort, ich habe halt die Befürchtung, dass die Zukunft nichts für mich bereit hält, dass es ewig so weiter geht wie bisher, ich kann an keinem einzigen Zukunftsplan festhalten, verwerfe alles sofort wieder)
- Die Unbedeutsamkeit des Lebens (Manchmal stört es mich mehr, manchmal weniger: Ich habe das Gefühl, dass das Universum an sich ein Fehler ist, und intelligentes Leben wie Menschen nur deshalb existieren, um die Entropie anzukurbeln, sodass das Universum schneller wieder verschwindet. Würde zumindest das abartig egoistische Verhalten der Menschen erklären^^)
- Fett/Hässlich und natürlich lässt mich das fett (und hässlich) sein auch nicht ganz kalt, wobei die Depression mittlerweile ein Ausmaß agenommen hat, wo das wieder im Hintergrund steht, weil es zu "Lebensbejahend" wäre, sich darum zu kümmern.
- Suizid-Vorstellungen, sehr detailliert (siehe nächster Abschnitt)


Suizid-Vorstellungen
ERSTMAL ENTWARNUNG: Es besteht keine akute Gefahr! Wenn es brenzlich wird, habe ich Antidepressiva zur Hand, die sofort helfen. Also keine Sorgen machen! Dies ist nur eine Schilderung der Suizid-Vorstellungen, keine Planung!

Durchschnittlich 2-3 Stunden täglich denke ich über meinen Tod und die damit verbundenen Geschehnisse nach: Ich habe eine Liste gemacht, mit Dingen, die vor dem Sterben geregelt sein müssen, (z.B. dass ich keine Schulden vererbe, und dass für die zurückgebliebenen Haustiere vorgesorgt ist), dass es ein Testament gibt, eine Vollmacht, die direkt im Falle meines Versterbens gültig wird, dass die Bestattungskosten vorhaden, und die Bestattung geplant ist, dass es eben so wenig wie möglich Belastung gibt, für die Leute, die nach meinem Tod betroffen wären.
All diese Dinge gehe ich sehr detalliert immer wieder im Kopf durch, stelle mir zum Beispiel vor, wie ich zu meiner Notarin gehe, und mit ihr mein Testament durchgehe.
Dann stelle ich mit immer wieder die theoretische Frage, wie einerseits aufregend es wäre, zu beschließen, es tatsächlich durchzuziehen, und wie andererseits befreiend es wäre, bald von allem erlöst zu sein.
An den Sterbevrgang selbst denke ich allerdings am weigsten. Die Todesursache habe ich zwar fest im Kopf, und ich habe auch eine ungefähre vorstellung, wie das ganze ablaufen, und sich anfühlen würde, dennoch deke ich daran immer nur mal so ein paar Sekunden am Tag.
Ich meine hierbei immer nur die Tage, wo ich keine Depressions-lindernden Medikamente genommen habe, also nüchtern.
Mit Medikamenten geht es mir immer sofort wieder gut, und ich kann wieder Lachen.




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Date: Mar 27th, 06:00
Post-Number: 207

März Update


Fahrstunden

Ich lerne derzeit nebenbei ein bisschen Autofahren. Kann ja sein, dass man das im Notfall mal können muss.
Nur auf dem Privatgelände, für einen Führerschein würde (und könnte) ich (aktuell) kein Geld ausgeben. Und für ein Auto auch nicht^^


Beerdigung

Die Beerdigung von der Suizid-Oma war sehr gut (im Sinne von gut gemacht und hilfreich für die trauernden).
Ich ging natürlich nicht nüchtern da hin, weil ich einfach keinen Bock auf die ganzen Emotionen hatte (Empathie).
Auf der Fahrt zur Beerdigung genehmigte ich mir dann Nr.1, kurz darauf ein starker Euphorie-Schub, und ich musste mich zusammenreißen, nicht zu viel zu lachen.
Direkt vor der Kapelle in der die Beerdigung stattfand, Nr. 2. Ein Redner erzählte mit sehr merkwürdiger Betonung wirres Zeug, und rollte eine verschönerte Version der Lebensgeschichte von Marianne (Name der verstorbenen Oma) aus. Es war während der Veranstaltung extrem merkwürdig für mich, alle heulen zu sehen, und mich selbst aber innerlich so ausgeglichen und warm und sorgenfrei zu fühlen. Immer mal wieder hatte ich leichte schwierigkeiten, nicht zu lächeln oder zu lachen, besonders dann, wenn ich mit dem Redner nicht überein stomm.
Die Todesursache wurde in der Rede auch etwas "Verschönert" (eher verschlechtert, war mir in diesem Moment bewusst), und es wurde so dargestellt, als sei sie eines natürlichen Todes verstorben. Dieses geheuchle störte mich aber garnicht, sondern ich musste wieder aufpassen, mich nicht zu sehr über diesen Unsinn zu amüsieren, dem die anderen Teilnehmer der Beerdigung nickend zustimmten.
Wir verließen die Kapelle nach ca. 30 Minuten, und schlichen zum Grab. Die allgemeine Stimmung wurde langsam wieder positiver. Am Grab wurde glaub ich nochmal kurz was geredet, und dann trat jeder einzeln vor, warf etwas blumiges ins Grab, und verabschiedete sich. "Hoffetlich merkt keiner dass ich voll breit bin", dachte ich, als ich an der Reihe war, und alle Augen auf mich gerichtet waren. Die Verabschiedung hat für mich trotzdem funktioiert.
Mein Sitter meinte, dass meine offesichtlich verheulte Mutter umarmt werden sollte, und machte es vor. Auch ich umarmte sie, und hoffte, entgegen meiner Erwarung, dass es einen tröstende Effekt hatte. Auch sorgte mein Sitter mehrmals dafür, dass ich meine Jacke zumachte, woran ich sonst nicht gedacht hätte.
Im Anschluss gingen alle noch etwas essen.
Erst durften wir Geträke bestellen (Cola, weil es war ca. 12 Uhr Mittags mittlerweile und ich war schon kurz vorm weg nodden), dann wurde eine Vorspeise aufgetischt, mit der ich Nr.3 zerkaute (nun war die Sache ja überstanden, und ich hatte nichts mehr zu verlieren).
Als ich gerade so die Hälfte meiner Vorspeise geschafft hatte, waren alle anderen schon fertig damit, und das Buffet wurde aufgetischt. Es war richtig schwer, zu essen, und mir schmeckte plätzich Rotkraut, was ich sonst kaum mochte, dolle gut^^.
Insgesamt habe ich zwar nicht viel gegessen, aber ich war überaus zufrieden damit. Die gute Tante setzte sich zu uns, und sprach uns nochmal auf das Oxycodon der Oma an. Sie hat alle Tabletten an sich genommen, und holte sich noch ein paar Informationen dazu von uns ein. Alle verabschiedeten sich, und ab dann ging es bergab ^^
Wir fuhren wieder mit dem Auto zu meiner Mutter, wo ich erstmal aufs Klo rannte, weil ich dachte, dass ich kotzen müsste. Es kam zum Glück nichts, außer viel Speichelfluss. Ich ließ mir dann von meinem Sitter eine MCP geben (Tablette gegen Übelkeit) und mit rasend schnellem Zeitgefühl überstand ich so die Fahrt zum OPN (ohne nodden).
Im OPN ging ich sofort schlafen, doch nach ein paar Stunden wachte ich aufgrund der Übelkeit wieder auf und musste kotzen. Ich fühlte mich dadurch wieder gut, war auch immernoch voll breit, lachte, und machte mir eine Dose Linsen warm. Die hälfte davon schaffte ich, doch direkt danach musste ich wieder kotzen. Ich lachte wieder, und gab die restlichen Linsen auf. Noch zwei mal musste ich kotzen, dann ging ich arbeiten, wo ich Chupa Chups lutschte, um guten Geschmack im Mund zu haben. Einmal noch musste ich kotzen während der Arbeitszeit, und dann war es endlich vorbei. Spät am Abend löffelte ich noch ein kleines Glas Apfelmus leer, und ging schlafen.
Am nächsten Tag fählte ich mich verkatert, und mein Zeitgefühl war wieder normal, was bedeutete, dass die Wirkung komplett weg war. Ende.

Btw, ich habe nicht so schnell wieder das Bedürfnis nach so einem Trip ;D
Im Moment finde ich es richtig angenehm, nüchtern zu sein!
Finger weg von Drogen! ^^
(Außer Moos <3)



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Date: Mar 16th, 16:30
Post-Number: 206

Omas Suizid


Oxycodon

Die Mutter meiner Mutter war bis zu ihrem 90. Geburtstag die letzte noch lebende meiner Großeltern.
Nachdem ich sie ca. 9 Jahre nich gesehen hatte, ergriff ich mir ein Herz, und tat meiner Mutter den Gefallen, sie mit ihr und meinem Bruder zusammen, an ihrem Geburtstag zu besuchen.
Wir fuhren also hin, klingelten mehrmals und warteten lang, aber niemand mache auf. Ab dem Moment war klar dass etwas nicht stimmte, aber wir taten voreinander so, als wäre nichts, und einigten uns auf die Vermutung, dass sie nur tief schläft und in dem Alter schlecht hört.
Meine Mutter und mein Bruder besorgten den Schlüssel bei der Nazi-Tante, und wir gingen wieder zum Haus der Oma.
Wir schlossen auf und gingen hinein.
Ich schaute um die Ecke ins Wohnzimmer rein und sah sie in einer unbequem wirkenden Pose auf dem Sofa liegen, und starrte sie erstmal nur so lang an, bis sich irgendwas an ihr bewegte. Nach relativ kurzer Zeit schon wackelte ihr Arm ein wenig, und ich gaubte kurzzeitig wieder an die offizielle Theorie.
Als wir drei im Wohnzimmer bei der Oma waren, sah ich auch ihr schlafendes Gesicht, und musste mir eingestehen, dass ich sie absolut nicht erkannt hätte, so lange hatte ich sie nicht gesehen und so wenig Erinnerungen hatte ich an sie...
Mutter versuchte sie zu wecken, was enorm schwer ging und sehr lange dauerte, und dadurch dann doch wieder das Gefühl zurück kam, dass etwas nicht stomm. Offiziell vor einander lies sich das wieder keiner anmerken.
Als sie erwachte, schaffte sie es, sich aufzusetzen, aber geistig wirkte sie sehr abwesend, so als würde sie noch schlafen.
Mein Bruder und ich gingen dann eine Weile in die Küche, um die mitgebrachten Blumen in Vasen zu stecken, und kurz geschäftlich mit MaKiMa zu telefonieren.
Als wir wieder kamen war die Oma immernoch so benebelt, dass wir wieder anfingen uns harmlose Theorien für die Situation auszudenken, um meine Mutter zu beruhigen.
Meine Mutter führte dann die Theorie ein, dass die Oma wohl versehentich eine Tabette zu viel genommen haben könnte, und in dem Moment machte es klack in meinem Kopf. Wenn das der Fall war, dann kann es sich nur um sehr starke sedierende Schmerzmittel, also vermutlich Opioide handeln, und wenn das der Fall war, dann muss sie mehr als eine Tablette zu viel genommen haben, um dieses Level der Benebeltheit zu erklären, dachte ich mir.
Da die Oma weiterhin kaum ansprechbar war, und nur ein paar weige Sätze über die Lippen brachte, durchsuchten wir nebenbei die Wohnung und meine Mutter fand zwei leere Schablonen irgendwelcher Tabletten in einer Tüte auf dem Sessel neben dem Sofa. Ich sagte, sie soll vorlesen, was das für Tabletten waren, und sie las es vor: Oxycodon.
Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr euch ein schlimmes Szenario ausgemalt habt, und genau dieses Szenario dann bestätigt wird? Ein komisches Gefühl recht zu haben, in so einer Situation.
Weder meine Mutter, noch mein Bruder wussten, was Oxycodon ist (diese unschuldigen Lämmchen <3), also musste ich die beiden grob darüber aufklären. Ich war mir spätesens in dem Moment auch sicher, dass die Oma mehrere dieser Tabletten genommen haben muss.
Wir kommunizierten Mit der guten (nicht-nazi-) Tante, und ich erklärte ihr die Sache mit dem Oxycodon, allerdings wirkte die Tante (die ich auch seit ca. 9 Jahren nicht gesprochen hatte) nur sehr happy darüber mit uns zu quatschen und frisch in den Feierabend gegangen zu sein. Die Sache mit dem Oxycodon nahm sie nicht sonderlich ernst, sicherte mir nach drängen meinerseits aber zu, später am Abend nochmal nach der Oma zu schauen. Ich holte noch Informationen von ihr ein, die uns zu dem Schluss kommen ließen, dass die Oma die Tabletten zwischen 12 und 13 Uhr geommen haben musste.
Es war dann schon 16:30, und da sie noch lebte, und ich keine Ahnung über ihre Toleranz hatte, lies ich mich dann von den anderen überstimmen, die Oma wieder schlafen zu legen, und zu gehen, in der Annahme, der Pflegedienst würde 17:00 Uhr auftauchen, und die Sache übernehmen.
So gingen wir zur Nazi-Tante, brachten den Schlüssel zurück, und ich klärte auch diese und meinen Couisin nochmal über Oxycodon auf, und kassierte dabei so fragwürdige Blicke, dass ich immer zwischen "die halten mich für nen Junkie weil ich sowas weiß" und "die nehmen mich nich im Geringsten ernst" gefühlsmäßig hin und her schwankte, und es dann irgendwann deshalb auch sein lies mit der Aufklärung.. (da kann ich ein mal mein Drogenwissen für was sinnvolles Einsetzen, und dann wird's ignoriert...)
Zum Glück hatten mein Bruder und meine Mutter auch kein großes Interesse, dort lang zu bleiben, und wir gingen nach 10 langen Minuten wieder.
Die Oma kam am Abend gegen 18 Uhr (mit der gemeinsam von den Tanten und dem Ersthelfer des Krakewagens prognostizierten Diagnose "Zuckerschock") ins Krankenhaus.
Wir erfuhren, dass die Oma den Pflegedienst abbestellt hatte, und das Krankenhaus bestätigte uns, dass die Oma 20 Tabletten Oxycodon einnahm. Die gute Tante verneinte alle Rettungs und Wiederbelebungs- Maßnahmen, und die Oma hatte es geschafft, sie starb im Krankenhaus am Oxycodon.
Damit verzeichne ich offiziell den ersten Suizid-Fall in der Familie (und ich dachte immer ich werd der erste sein^^).
Trotz des späten versterbens im Krankenhaus, gehe ich davon aus, dass Oxycodon einen sehr angenehmen Tod gemacht hat, und die Oma glücklich starb.


vielleicht lieber Heroin oder Fentanyl?

Trotzdem würde ich von Oxycodon als Suizid-Medikament abraten, eben gerade weil sich der Tod dadurch so lang gezogen hat. Also entweder man zerbröselt die Tabletten vor der Einnahme, sodass sie schneller vom Körper aufgeommen werden, oder man steigt besser gleich auf was effektiveres um.
Heroin zum Beispiel: Da kommt man leicht ran, es ist erschwinglich, und man kann es auch einfach durch die Nase ziehen oder per Folien-rauchen Inhalieren, wenn man zum iv-spritzen nicht mehr in der Lage ist.
Oder mein aktueller Favorit: Fentayl. Is zwar etwas schwerer zu bekommen, aber dafür die sicherste Methode. Es ist schwer, das ohne Toleranz nicht über zu dosieren, und vom Gefühl her soll es einfach Traunhaft gut sein. Man bekommt es auf Pflastern und kocht diese aus um an den Wirkstoff zu gelangen.


Mitwisser

Meist versucht man seinen Suizid vor der Familie zu vertuschen, aber am Ende denkt wirklich fast jeder der Angehörigen "mir hätte sie es ja sagen können". Im Alter lieber selbst das Ende zu bestimmen ist was, was eigetlich jeder versteht, und was vor den Vertrauten nicht unbedingt Geheim ghalten werden muss. Natürlich hat man Angst, dass die Miwissenden Personen den Suizid dann verhindern könnten, aber mal ehrlich, wer tut das ner 90-Jährigen Person an?
So hätte dann wenigstens jeder die Chance gehabt, sich bewusst zu Verabschieden.
Ich weis, die Situation des Verabschiedens is für euch selber scheiße, und ihr hab Angst euch dadurch um zu entscheiden, aber das wird nicht passieren, weil jeder es verstehen wird.
Also liebe Familie: Sagt bescheid, keiner nimmt es euch übel, lasst die Leute sich verabschieden, und vermeidet so dumme Situationen, wie dass ihr mitten im Sterben noch von Besuchern gesehen werdet, und ins Krankenhaus gefahren werdet um dann dort zu sterben...